Butterkuchen

Butterkuchen / Jackys Rezeptewelt

Es gibt Kuchen, die einfach immer gehen. Ganz egal ob zum Sonntagskaffee, für den Geburtstag, das Familienfest oder einfach nur, weil man Lust auf etwas richtig Schönes aus dem Ofen hat. Und genau so ein Kuchen ist der Butterkuchen. Dieser herrlich weiche, fluffige Hefeteig mit seiner goldenen Oberfläche gehört einfach zu den absoluten Klassikern der deutschen Backstube.

Doch heute gibt es ihn nicht nur klassisch – sondern mit einer extra Portion Genuss. Denn auf meinem Butterkuchen wartet eine wunderbar süße Zuckerkruste mit gehobelten Mandeln, kleinen Butterstückchen und als krönender Abschluss natürlich noch ein cremiger Zuckerguss. Zusammen mit dem saftigen Teig entsteht daraus ein Kuchen, bei dem man garantiert nicht nur bei einem Stück bleibt. Außen leicht knusprig, innen weich und locker – einfach ein kleines Kuchenträumchen.

Und seien wir ehrlich: Frisch gebackener Butterkuchen, noch leicht duftend nach Butter, Vanille und Kardamom, ist einfach pure Gemütlichkeit. Genau deshalb sollte dieses Rezept unbedingt, wirklich unbedingt einmal nachgebacken werden.

Die Zutaten im Überblick – kleine Tipps & Hinweise:

Dinkelmehl: Für diesen Butterkuchen verwende ich Dinkelmehl. Dadurch bekommt der Kuchen eine besonders schöne, leicht nussige Note. Wichtig ist allerdings, den Teig nicht zu lange zu kneten, damit er schön weich und locker bleibt.

Trockenhefe: Trockenhefe macht den Hefeteig wunderbar unkompliziert. Besonders wichtig ist die lauwarme Milch – sie sollte nicht zu heiß sein, da die Hefe sonst ihre Wirkung verlieren kann.

Kardamom: Der halbe Teelöffel Kardamom macht geschmacklich einen riesigen Unterschied. Er sorgt für diese leicht warme, feine Würze, die perfekt zu Butterkuchen passt, ohne dabei zu dominant zu sein.

Zitronensaft: Der kleine Schuss Zitronensaft bringt eine angenehme Frische in den Teig und rundet die Süße wunderbar ab.

Butter: Und hier gilt ganz klar: Butter ist der Star des Rezepts. Die kleinen kalten Butterstücke schmelzen beim Backen langsam in die typischen Mulden hinein und machen den Kuchen unglaublich saftig.

Gehobelte Mandeln & Zucker: Diese Kombination sorgt für die herrliche Zuckerkruste. Die Mandeln werden beim Backen schön goldbraun und harmonieren perfekt mit der karamellisierten Zuckerschicht.

Zuckerguss: Der Zuckerguss macht den Butterkuchen noch ein kleines bisschen besonderer. Er bringt zusätzliche Süße mit und sorgt dafür, dass der Kuchen fast wie vom Bäcker aussieht.

Tipps für den perfekten Butterkuchen

Der richtige Ort zum Gehen: Hefeteig liebt Wärme und Ruhe. Besonders gut funktioniert das Gehenlassen im leicht angewärmten Backofen.

Nicht zu viel Mehl verwenden: Der Teig darf ruhig leicht weich und minimal klebrig sein. Zu viel zusätzliches Mehl macht den Kuchen später trocken.

Die Mulden nicht vergessen: Die typischen Butterkuchen-Mulden sorgen dafür, dass die Butter beim Backen schön einsinken kann. Genau dadurch entsteht die herrlich saftige Konsistenz.

Frisch schmeckt er am besten: Butterkuchen schmeckt frisch am allerbesten – besonders am Backtag, wenn die Zuckerkruste noch leicht knusprig ist.

So lässt sich der Butterkuchen aufbewahren:

Falls tatsächlich doch einmal ein kleines Stück übrig bleiben sollte – was wirklich eher selten vorkommt – lässt sich der Kuchen problemlos aufbewahren.

Am besten lagert man ihn luftdicht verpackt bei Zimmertemperatur. So bleibt er etwa 2 Tage schön weich und saftig.

Im Kühlschrank kann der Butterkuchen zwar ebenfalls gelagert werden, allerdings wird Hefeteig dort oft etwas fester. Daher den Kuchen vor dem Servieren am besten kurz auf Zimmertemperatur kommen lassen.

Auch einfrieren funktioniert wunderbar. Dafür den Kuchen einfach in Stücke schneiden, gut verpacken und einfrieren. Zum Auftauen die Stücke einige Stunden bei Raumtemperatur liegen lassen. Kurz leicht angewärmt schmeckt er fast wie frisch gebacken.

Warum dieser Butterkuchen einfach immer begeistert:

Dieser Butterkuchen vereint einfach alles, was man an einem guten Blechkuchen liebt:

einen fluffigen Hefeteig, geschmolzene Butter, knusprige Mandeln, eine süße Zuckerkruste und als Extra noch cremigen Zuckerguss.

Er ist unkompliziert gemacht, wunderbar saftig und perfekt für jede Kaffeetafel. Genau so ein Rezept, das man einmal ausprobiert und danach immer wieder backen möchte.

Und spätestens nach dem ersten Stück versteht man auch sofort, warum Butterkuchen seit Generationen einfach ein echter Lieblingsklassiker geblieben ist.

Meine Video Anleitung soll dir bei deiner Zubereitung helfen. Schau dir gern vorab oder währenddessen mein Video an und bereite alles Schritt für Schritt zu!

Darunter findest du das komplette Rezept nochmals zum ausdrucken oder nachlesen.

Auf geht’s. Viel Spaß bei der Zubereitung!

Butterkuchen

 

Zutaten für ein 30 x 30 cm Backblech:

Für den Teig:

  • 400 g Dinkelmehl
  • 60 g Zucker
  • 160 ml lauwarme Milch
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • ½ TL Salz
  • 1 TL Zitronensaft
  • 80 g flüssige Butter
  • ½ TL Kardamom
  • 2 Eigelbe
  • 1 Päckchen Vanillezucker

 

Zusätzlich:

  • 140 g kalte Butter
  • 50 g gehobelte Mandeln
  • 50 g Zucker

 

Für den Zuckerguss:

  • 140 g Puderzucker
  • ein wenig Milch

 

Zubereitung:

  1. Als erstes für die Vorbereitung vom Teig lauwarme Milch in ein hohes Gefäß geben. Mit dazu kommt 1 TL vom Zucker und die Hefe. Die Zutaten kurz vermischen und für 10 Min. quellen lassen.
  2. In dieser Zeit schon mal das Dinkelmehl in eine Rührschüssel geben. Mit dazu kommt Kardamom, der restliche Zucker für den Teig, Vanillezucker, Salz, Zitronensaft, 80 g flüssige Butter und die Eigelbe. Die Zutaten verrühren und dabei langsam die Hefe-Milchmischung dazu gießen. Den Teig für ca. 7-8 Min. zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
  3. Die Rührschüssel ein wenig mit Öl einpinseln, damit der Teig später leichter aus der Form geholt werden kann. Den Teig in der Schüssel mit abgedecktem sauberen Küchentuch für 90 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  4. Nach der Gehzeit den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Darauf den Teig gleichmäßig verteilen. Nochmals abgedeckt für weitere 30 Min. gehen lassen.
  5. Nach der erneuten Gehzeit mit dem Kochlöffelstiel mehrere Mulden in den Teig verteilt hinein drücken. Die kalte Butter in kleine Quadrate schneiden und einzeln in die Mulden drücken.
  6. Nun die gehobelten Mandeln und anschließend die 50 g Zucker über den ganzen Kuchen verteilt drüber streuen.
  7. Das Backblech kommt bei 210 Grad Umluft ( 230 Grad Ober- und Unterhitze) auf die mittlere Schiene in den Backofen und wird zunächst für 5 Min. gebacken. Danach die Temperatur vom Backofen auf 180 Grad Umluft ( 210 Grad Ober- und Unterhitze) reduzieren und für weitere 13-15 Min. backen. Nach dem Backen muss der Kuchen vollständig auskühlen.
  8. Zum Schluss den Zuckerguss aus Puderzucker und der Zugabe von ein wenig Milch cremig rühren. Bei gewünschter Konsistenz vom Zuckerguss wird dieser über den Kuchen verteilt und muss zunächst trocknen.
  9. Im Anschluss kann der Kuchen angeschnitten und serviert werden. Fertig!

 

Ich danke Dir ganz herzlich für Deinen Besuch in meiner Rezeptewelt. Ich hoffe Dich schon bald hier wieder zu sehen. Wenn du magst, kannst du gern einen netten Kommentar da lassen. Ich freue mich von Dir zu lesen 🙂

Ganz liebe Grüße und viel Spaß beim nachmachen!

Jacky 😉

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