Joghurtbrot

Joghurtbrot / Jackys Rezeptewelt

Na, Lust auf ´ne Brotzeit?

Dann bist du hier bei mir genau richtig. Bleib am besten gleich hier und schau mal, was ich hier für ein schönes köstliches Brot gebacken habe!

Ohne viel Backerfahrung bekommst garantiert auch du mit ein paar Tipps und Tricks, die ich dir natürlich hier gern an die Hand gebe auch so ein köstliches Brot hin. Auch ich war vor Jahren skeptisch, ob es bei mir gelingen wird. Gerade was das Backen mit einem Römertopf betrifft. Da war ich super ängstlich. Heute frage ich mich, warum eigentlich?

Wovor habe ich denn Angst gehabt? Es ist wahrscheinlich dieses ungewisse. Der Topf ist im Ofen geschlossen. Wenn ich ihn dann später öffne, werde ich vielleicht enttäuscht sein oder mit geht vermutlich noch beim backen die Form kaputt. Das wäre ja der Supergau schlecht hin.

Heute denke ich zu allem, was man macht muss man Erfahrung sammeln. Vor allem aus Fehler lernen und Wissen aneignen. Dazu gehört natürlich auch gewisse Dinge zu hinterfragen. Wie du weißt, es gibt keine blöden Fragen – es gibt nur blöde Antworten. Oder so ähnlich, heißt es doch?

Diese wirst du hier bei mir aber ganz sicher nicht bekommen. Ich bin für jede Frage, was meine Rezepte angeht offen. Ich sage aber gleich dazu, ich bin nicht Allwissend. So ehrlich muss ich da schon zu dir sein. Es gibt aber immer jemanden da draußen der/die die passende Antwort auf deine Frage hat und so gehört es auch dazu, dass man sich gemeinsam austauscht. Nur so können wir alle davon profitieren.

Nun aber mal zurück zum Brot, denn das wartet bereits schon ungeduldig, dass wir darüber sprechen. 🙂

Bei dem Brot handelt es sich um ein Joghurtbrot. Wie der Name bereits verrät, habe ich als Zutat unter anderem Joghurt im Brot.

Was genau macht das Joghurtbrot so besonders?

Joghurt hat im Brot mehrere Vorteile. Zum einen gibt er dem Brot einen tollen Geschmack. Die natürliche Säure und die Feuchtigkeit macht den Teig sehr schön geschmeidig und das Brot wunderbar saftig. Die Kruste vom Brot wird super knusprig. Wenn es frisch gebacken ist, dann mache ich immer den Knusper-Test. Dazu mit dem Finger schön auf den Brot drücken und einfach nur zuhören. Ich liebe dieses tolle Knusper-Geräusch.

Da läuft mir schon das Wasser im Mund zusammen und ich kann es kaum noch abwarten, wenn die erste Scheibe abgeschnitten werden kann. Herrlich!

Als letzten Aspekt bleibt noch zu erwähnen, dass der Naturjoghurt toll für die Verdauung ist und prima Nährstoffe für uns bietet.

Dieses Brot ist übrigens ohne Gehzeit zubereitet. Brot ohne Gehzeit. Das klingt schon mal gut, oder?

Für viele ist genau die Gehzeit oft ein entscheidender Aspekt, bei dem das Rezept dann doch nicht ausprobiert oder auch wenn dann nur sehr wenige Male zum Einsatz kommt. Tatsächlich ist auch eine Stunde Gehzeit für so manchen zu lang.

Was ist beim Backen mit dem Römertopf zu beachten?

Hier gebe ich dir sehr gern ein paar Tipps an die Hand, die super wichtig sind.

Als erstes ist es wichtig den Römertopf zu wässern. Das heisst, wir legen uns beide Teile. Also Schale mit Deckel in die Spühle und lassen Wasser drauf fließen, sodass sie voll gefüllt sind mit Wasser. Genau so bleiben sie für 15 Min. stehen.

Jetzt saugt sich der Römertopf wie ein Schwamm mit dem Wasser voll, das später im Backofen beim Backen sich wieder frei setzt und verdampft.

In dieser Zeit, wo die Form gewässert wird, kann der Brotteig in Ruhe zubereitet werden. Wenn der Brotteig zu einem Laib geformt ist, nehmen wir den Römertopf wieder aus dem Wasser, trocknen ihn kurz ab und bestäuben die Innenseite der Schale mit Mehl aus. Nun kann das Brotlaib hinein gelegt werden und mit dem Deckel drauf verschlossen werden.

Das nächste, was wichtig ist, das ist das wir den Römertopf in einen kalten Ofen stellen. Dieser darf also nicht vorgeheizt werden! Das ist sehr wichtig. Warum? Weil der Römertopf starke Temperaturschwankungen gar nicht mag und er im schlimmsten Fall platzen könnte. Also schön behutsam in den Ofen auf die 2. Stufe von unten schieben und dann den Backofen auf die gewünschte Temperatur einschalten.

Wenn du diese Tipps beachtest, dann kann auch nichts schief gehen. 😉

Aufbewahrung:

Damit das Brot auch Tage später noch frisch schmeckt, kommt hier mein praktischer Leitfaden zur Aufbewahrung.

Am besten sofort nach dem Abkühlen in eine atmungsaktive Verpackung geben, z. B. Ein Baumwoll- oder Leinentuch. So bleibt die Kruste knusprig und das innere noch weich.

Eine andere Möglichkeit wäre, das Brot in Backpapier eingewickelt und dann in eine gut verschließbare Dose oder in eine Brotbox zu verstauen.

Für eine längere Aufbewahrung kann das Brot in Scheiben geschnitten und dann in einen Gefrierbeutel eingewickelt eingefroren werden. Je nach Bedarf im Toaster oder Ofen rösten.

Ich würde sagen, jetzt kann es los gehen. Fang gern mit diesem Rezept an und backe zukünftig ab und zu mal dein eigenes Brot. Den Unterschied zu herkömmlichen Brot aus dem Discounter wirst du sicherlich schmecken.

Meine Video Anleitung soll dir bei deiner Zubereitung helfen. Schau dir gern vorab oder währenddessen mein Video an und bereite alles Schritt für Schritt zu!

Darunter findest du das komplette Rezept nochmals zum ausdrucken oder nachlesen.

Auf geht’s. Viel Spaß bei der Zubereitung!

Joghurtbrot

 

Zutaten für 1 Brot:

  • 450 g Dinkelmehl, Typ 630
  • 1 Päckchen Hefe
  • 200 g Naturjoghurt
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Honig
  • 100 ml lauwarmes Wasser
  • 1 EL Öl

 

Zubereitung:

  1. Als erstes den Römertopf wässern.
  2. In dieser Zeit kann der Brotteig zubereitet werden. Dafür das lauwarme Wasser in ein hohes Gefäß geben. Mit dazu kommt Honig und Hefe. Das Ganze verrühren und für 10 Min. quellen lassen.
  3. In eine Rührschüssel Mehl, Salz, Naturjoghurt und Öl verkneten. Langsam die Hefe-Mischung unterkneten. Die Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Wenn er sich beim verrühren vom Schüsselrand löst, kann er auf eine mit Mehl bestäubte Arbeitsfläche gegeben werden. Den Teig ringsum zur gegenüberliegenden Seite klappen und anschließend zu einem Laib formen.
  4. Den Römertopf mit ein wenig Mehl innen bestäuben. Das Brotlaib hinein legen. Auf die Oberfläche mit einem scharfen Messer ein Muster einritzen. Ein wenig Mehl drüber streuen.
  5. Den Deckel drauf setzen und so in den kalten Backofen auf die 2. Schiene von unten hinein stellen. Bei 210 Grad Umluft ( 230 Grad Ober- und Unterhitze ) für ca. 60 Min. backen. Nach 50 Min. Backzeit den Deckel entfernen und so zu Ende backen. Dadurch bekommt das Brot noch eine schöne gebräunte Kruste.
  6. Nach dem Backen heraus holen und vollständig auskühlen lassen. Fertig!

 

Ich danke Dir ganz herzlich für Deinen Besuch in meiner Rezeptewelt. Ich hoffe Dich schon bald hier wieder zu sehen. Wenn du magst, kannst du gern einen netten Kommentar da lassen. Ich freue mich von Dir zu lesen 🙂

Ganz liebe Grüße und viel Spaß beim nachmachen!

Jacky 😉

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