Hast du gewusst, dann man Berliner Pfannkuchen auch im Backofen zubereiten kann?
Vielleicht hast du ja schon immer nach genau so einem Rezept gesucht. Tatsächlich bin ich, was das frittieren angeht ein sehr ängstlicher Mensch und meide solche Gerichte.
Ich habe dann in der Vergangenheit mir die Leckereien, wie Berliner Pfannkuchen, Churros, Frühlingsrollen und was es sonst noch schmackhaftes an Frittierte Köstlichkeiten gibt fertig gekauft.
Zu Silvester habe ich mich aber mal hinter geklemmt und einfach mal was ausprobiert. Siehe da, es hat geklappt und ich bin einfach so begeistert davon. Ich muss es einfach mit dir teilen.
Sie sehen zwar vom optischen ein wenig anders aus, wie die gewöhnlichen Berliner Pfannkuchen. Sie schmecken aber trotz alledem genau so lecker.
Was sie vom optischen unterschiedet ist vor allem der helle Ring, um den Pfannkuchen herum. Dieser ist beim Pfannkuchen, der im Frittier-Öl zubereitet wird zu sehen, da er etwa zu einem Drittel im Frittierfett schwimmt und wenn man ihn wendet, bekommt er auf der anderen Seite ebenfalls zu einem Drittel eine schöne Bräunung. Das ist natürlich nur die Optik. Wir wissen ja beide, es kommt nur auf die inneren Werte an und die sind ausschlaggebend. Hier kann mein selbst gebackener Pfannkuchen auf jeden Fall mithalten.
Geschweige denn von den Kalorien, die wir durch den nicht vorhandenen Frittierprozess hier einsparen. Vor allem vermeiden wir hier die Spritzer von Fett und können dabei zuschauen, wie sich die köstlichen Pfannkuchen im Ofen schön aufplustern.
Je nach Region ist hier die Bezeichnung für „Berliner“ oder auch „Pfannkuchen“ anders. Im Süden zum Beispiel heißen sie „Krapfen“, in Hessen „Kräppel“ und in Rheinland „Berlinerballen“ oder „Püfferkes“. Bei mir sind es einfach Pfannkuchen. Da sie aber oft durch den Begriff verwechselt werden mit Eierkuchen aus der Pfanne, nenne ich sie sehr oft auch „Berliner Pfannkuchen“. Hier kann es nicht so schnell zu Verwechslung kommen.
Wie nennst du sie denn eigentlich?
Bin gespannt was du sagst. Vielleicht kommt ja noch eine Bezeichnung mit in die Sammlung. 😉
Spaß kann bei den Berliner Pfannkuchen aufkommen, wenn vorher die Füllung noch nicht bekannt war. Hierbei sind die Geschmäcker so vielfältig. Damals ganz klassisch mit Marmelade oder Pflaumenmus gefüllt. Heute gibt es sie mit Schokoaufstrich, Eierlikör oder auch Pudding. Ich denke mal, da wird es in Zukunft noch viele weitere leckere Kreationen geben.
Wer sich hierbei mal einen Scherz erlauben möchte, der kann bei einem der Pfannkuchen Senf hineinspritzen. Das sorgt bestimmt für eine lustige Stimmung. Ein bisschen Spaß muss sein, oder?
Hier habe ich noch ein paar Ideen, was Toppings angeht:
Puderzucker: Der absolute Klassiker. Beim reinbeißen ist es immer wieder herrlich mit anzuschauen, wie der Puderzucker die Schnute schmückt. 🙂
Geschmolzene Schokolade: schön großzügig oder mit kleinem Klecks auf den Pfannkuchen verteilen und trocknen lassen.
Zuckerguss: Einen Zuckerguss aus Puderzucker und ein wenig Zitronensaft cremig anrühren und auf die Pfannkuchen verteilen.
Bei dem Zuckerguss und der geschmolzenen Schokolade lässt sich das Topping gern noch erweitern mit Marshmallows, gehackte Nüsse, Streusel oder Obst.
Bei der Aufbewahrung empfehle ich dir die Reste in einem luftdicht verschlossenen Behälter bei Raumtemperatur zu halten. So hast du sie für 1-2 Tage schön frisch. Bei einer Aufbewahrung im Kühlschrank sind es 3-4 Tage. Am besten schmecken sie jedoch am gleichen Tag, an dem sie zubereitet worden sind.
Abschließend kann ich nur sagen, dass selbstgemachte Berliner Pfannkuchen nicht nur verdammt lecker sind, sondern auch günstiger. Zudem kommt der Aspekt, dass du hier genau weißt, was drin steckt. Hier kannst du dir die einzelnen Zutaten selbst nach Qualität aussuchen und das Rezept noch für dich anpassen. Wie zum Beispiel weniger Zucker oder eine andere Mehlsorte. Sind wir mal ganz Ehrlich, viel Aufwand in der Zubereitung ist das nicht!
Meine Video Anleitung soll dir bei deiner Zubereitung helfen. Schau dir gern vorab oder währenddessen mein Video an und bereite alles Schritt für Schritt zu!
Darunter findest du das komplette Rezept nochmals zum ausdrucken oder nachlesen.
Auf geht’s. Viel Spaß bei der Zubereitung!

Berliner Pfannkuchen aus dem Backofen
Zutaten für 8 Stück:
- 380 g Mehl
- 5 g Trockenhefe
- 150 ml lauwarme Milch
- 1 Prise Salz
- 1 Ei
- 20 g weiche Butter
- 70 g Zucker
Für das Topping:
- 1 EL flüssige Butter
- Puderzucker
Für die Füllung:
- ca. 4 EL Marmelade oder Schoko Aufstrich
Zubereitung:
- Als erstes wird zur Vorbereitung für den Teig die Hefe und 1 EL vom Zucker zur lauwarmen Milch gegeben. Die Zutaten in die Milch gut verrühren und für 10 Min. quellen lassen. In eine Rührschüssel Mehl zusammen mit einer Prise Salz, weiche Butter, Hefe-Milch Mischung, den restlichen Zucker und einem Ei zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Er sollte dabei 3-4 Min. gut durchgeknetet werden. Den Teig in die Rührschüssel zu einer Kugel geformt hinein legen. Abgedeckt mit einem sauberen Küchentuch für ca. 30 Min. an einem warmen Ort gehen lassen.
- Danach wird der Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche gegeben und in 8 gleichgroße Teile geteilt. Die einzelnen Teigstücke zu Kugeln formen. Die Teigkugeln auf ein mit Backpapier belegtes Backblech verteilen. Nochmals mit einem sauberen Küchentuch abdecken und für weitere 30 Min. gehen lassen.
- Nach der Gehzeit bei 160 Grad Umluft ( 180 Grad Ober- und Unterhitze ) auf mittlerer Schiene im Ofen für ca. 15 Min. backen. Nach dem Backen die noch heißen Pfannkuchen mit flüssiger Butter einpinseln.
- Die Marmelade in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und je 1 TL davon pro Pfannkuchen seitlich hineinspritzen.
- Die Pfannkuchen mit Hilfe von einem Backpinsel mit flüssiger Butter bestreichen. Zum Schluss Puderzucker drüber streuen. Fertig!
Ich danke Dir ganz herzlich für Deinen Besuch in meiner Rezeptewelt. Ich hoffe Dich schon bald hier wieder zu sehen. Wenn du magst, kannst du gern einen netten Kommentar da lassen. Ich freue mich von Dir zu lesen 🙂
Ganz liebe Grüße und viel Spaß beim nachmachen!
Jacky 😉